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Referate: J.Kesselring & R. Schumacher

Artikel-Nr.: 21000
CHF 40.00

Referat 1

Resilienz – lebenslanges Lernen

Prof. Jürg Kesselring, FRCP
ehem. Chefarzt Klinik für Neurologie & Neurorehabilitation, Kliniken Valens
Mitglied des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz

Der Begriff Resilienz bedeutet Widerstandskraft und Elastizität, beschreibt aber auch die Fähigkeit Wandel zu bewältigen. Bei Menschen ist damit eine individuelle Anpassungsfähigkeit an Stress und Widrigkeiten gemeint. Diese Anpassungsfähigkeit findet sich bei jedem von uns in unterschiedlichem Ausmass und kann gelernt und trainiert werden. Dabei versucht man Strategien zu entwickeln, die einerseits das Wohlbefinden fördern und andererseits vor überwältigenden Risikofaktoren schützen.

Um die eigene Belastbarkeit zu entwickeln und aufrechtzuerhalten helfen verschiedene, sogenannte protektive Faktoren, wie z.B. eine realistische Vorausplanung oder ein positives Selbstkonzept. Solche Faktoren machen eine Person robuster in schwierigen Situationen und ermöglichen es ihr trotz negativen Emotionen optimistisch zu bleiben und mit Hilfe der entwickelten Coping-Techniken effektiver durch Krisen zu navigieren.

Widerstandsfähige Menschen zeichnen sich sehr häufig durch positive und pro-aktive Persönlichkeiten aus, welche Erfahrung, Flexibilität und Lernfreude mitbringen, Perspektiven im Leben haben und über ein unterstützendes soziales Umfeld verfügen. Man unterteilt Resilienz daher in eine physiologische, eine emotionale, eine geistige und eine spirituelle Dimension.

Diese gilt es zu (er-)kennen und dank lebenslangem Lernen zu stärken.

Referat 2

Der Aufbau intelligenten Wissens mit kognitiv aktivierenden Lernformen

Ralph Schumacher MINT-Lernzentrum der ETH Zürich

Wie lässt sich die Vermittlung anspruchsvoller naturwissenschaftlicher Inhalte optimieren? Wie wird Wissen intelligent, so dass sich das Gelernte auf neue Situationen übertragen lässt? Wie können wir besser an das Vorwissen der Lernenden anschliessen und sie durch anregende Fragen und Experimente dazu bringen, die Grenzen ihres bisherigen Wissens zu bemerken und an der Umstrukturierung ihres Begriffswissens aktiv mitzuarbeiten? Die Beantwortung dieser Fragen durch die moderne Lehr- und Lernforschung steht im Mittelpunkt dieses Vortrags. An vielen konkreten Beispielen aus dem Primarschulunterricht werden kognitiv aktivierende Lernformen vorgestellt, die sich in empirischen Vergleichsstudien wiederholt als besonders lernwirksam erwiesen haben.

Als Vorbereitung können sich die Teilnehmer mein Video über die Zwischenergebnisse unserer Schweizer MINT-Studie ansehen:

URL: https://video.ethz.ch/play/ifv2020008.html

User: lernformen

Pass: ifv-m7G2